Zur Feier ihrer nun 20 Jahre andauernden musikalischen Karriere präsentiert Dulce Pontes ein Doppel-Album mit dem bezeichnenden Titel „Momentos“, das einige ihrer eindrucksvollsten Momente auf den Bühnen dieser Welt mit eigens für dieses Album eingespielten Studioaufnahmen kombiniert. Die erste der beiden CDs ist dabei die portugiesische und die zweite die international ausgerichtete, die mit spek... mehr
Für sein mittlerweile 27. Album „Ossicles“ quartierte sich Karl Seglem mit seiner Band in das idyllisch gelegene Herrenhaus-Hotel in Salderatzen ein und nahm vier der neuen Titel im holzgetäfelten Tanzsaal vor einem kleinen Publikum auf. Im Vergleich zu dem Vorgänger „NORSKjazz.no“, bewegt sich das u.a. von den Rhythmen des ehemaligen Madrugada-Drummers Erland Dahlen angetriebene „Ossicles“ ganz klar wieder in Richtung seiner Wurzeln. Das Ergebnis verbindet afrikanische Einflüsse, Reggae-Rhythmen und pakistanische Metren zu einem stimmigen Stil voller verborgener Botschaften, die keiner wortreichen Erklärungen bedürfen, sondern ganz auf Intuition und Gefühl setzen. mehr
Ein Tastenvirtuose nimmt sich des dahinsiechenden teutonischen Volkssongs an. Er unterzieht die Lieder einer Frischzellenkur aus Jazz und World. Dem Pianisten und Komponisten Edgar Knecht gelingt ein sensationeller neuer Zugang zur scheinbar verlorenen Tradition. "Maria durch ein Dornwald ging" erklingt als unter die Haut gehende Ballade. "Es war ein König in Thule" entwickelt sich zum Virtuosenstück zwischen Beethoven und kubanischem Salsa. In "Froh zu sein bedarf es wenig" feiern afrikanischer Sechsachtel- und deutscher Dreivierteltakt ein rauschendes Freudenfest. mehr
Fedrig leicht, im Klangraum schwebend, die Melodien ver-bebopt, versoult, ver-r&b-t, beinah provokativ frei im Umgang mit dem Original – und doch noch immer ganz nah dran an der Seele des Songs. Egal, ob er den Isley-Brothers-Klassiker „Harvest For the World" zergliedert und im Refrain wieder vereint, egal, ob er den Gamble-Huff-Song "Drowning In The Sea Of Love" vorsichtig afrikanisiert, egal, ob er „What’s Goin’ On", das Herzstück des Marvin-Gaye-Repertoires, leise dramatisiert oder „Maniac", den Michael-Sembello-Hit aus „Flashdance", in die Welt des Jazz zurückholt – was immer der Singer, Songwriter und Gitarrist auf seinem aktuellen Soloalbum ONE PURE SOUL mit seinen Lieblingsstücken macht, es ist einfach großartig. Chapeau, Stephan Scheuss! mehr
Mit „Chaos“ betritt der junge Klaviervirtuose Rami Khalife aus dem Libanon erstmals die große internationale Musikbühne. Eine Eigenkomposition von kolossalem Ausmaß und ein Statement voller Genie und Größenwahn. „Chaos“ ist ein fünfteiliges Werk, dass Khalifes Gefühle während des Libanonkrieges im Sommer 2006 verarbeitet. Die einzelnen Abschnitte tragen die Titel „Geburt“, „Zerstörung“, „Chaos“ und „Wiedergeburt“, den dritten Teil des Opus ließ Khalife namenlos. In seinen furiosen und instinktiven Improvisationen nähert sich Rami Khalife der rohen Energie, die Schöpfung und Leben, aber auch Zerstörung und Tod bedeutet. Mit und in der Musik sucht er nach dem Grundelement aller Existenz. Seine musikalische Sprache trägt arabische Elemente, kennt jedoch auch die Disziplin der klassischen Musik, die Radikalität der Moderne, sowie die Grenzenlosigkeit des Jazz. mehr
Wenn der Sommer endlich kommt ist ‚Xiquembo’, der gute Geist, auf jeden Fall dabei….ECCOMORENO spielt den Sommer mit einer eleganten Mischung aus clubtauglichen Tracks mit Electronic, Samples, Programmings und „handgemachter Musik mit vielen Live-Musikern“ herbei. Eines der am besten gehütetsten Geheimnisse der deutschen Popmusik ist gelöst: Was seit Jahren auf internationalen Lounge-Compilations und Internet-Playlists rund um den Globus unter dem geheimnisvollen Namen "Eccomoreno" oszilliert, kommt mitten aus Köln – von einem Musiker, und Produzenten, der bislang nur Szenekennern ein Begriff ist, aber den wir alle schon gehört haben: Als Filmkomponist für den "Tatort", als Arrangeur für die Söhne Mannheims, als Gastmusiker für Acts wie De-Phazz oder Six Was Nine. Für Eckes Malz alias ECCOMORENO hat es 2010 werden müssen, um nach all den Jahren im Hintergrund des Musikbusiness, sein erstes eigenes Album einzuspielen. Die Gnade der frühen Geburt könnte man sagen, denn sonst wären die Quellen nicht reif und ergiebig genug gewesen: Jazz, Soul, House, Lounge, Trip Hop, Drum´n´Bass – all das sind heute selbstverständliche Elemente seiner Musik, die mit lässiger, südländischer Grandezza Grenzen hinwegfegt und vor nichts halt macht, vor allem nicht vor dem Spaß am Experiment. mehr
Auf „A Portrait of John Larsen“ finden sich die bisher besten Songs des norwegischen Jazz-Gitarristen John Larsen. Der Pionier der Django Reinhardt Renaissance spielt hier zusammen mit Django Reinhardts Sohn, Babik Reinhardt, dem 13jährigen Jimmy Rosenberg, Ulf Wakenius und Egil Kapstad. Mit dabei sind auch Veteranen der Zappa-Ära: Tommy Mars, Bruce Fowler und Jimmy Carl Black. Die Musik ist deutlich von Django Reinhardt und Astor Piazzolla inspiriert und zudem unüberhörbar zappaesk. Trotz dieser Stilvorgaben gelingt Larsen eine gelungene „Best-of“ Kompilation, die unmissverständlich seine Handschrift trägt. mehr
Mit dem brandneuen Album „As it is“ erschafft „mg3“ (Martin Gasselsberger Trio) einen eigenständigen, unnachahmlichen Sound, geprägt von einerseits schwebenden Instrumentalstücken, die mit teils wenigen Noten ruhig und geheimnisvoll aus den Instrumenten gezaubert werden. Andererseits kocht das Trio richtiggehend, wenn Gasselsberger souljazzig über den treibenden Rhythmen von Bassist Roland Kramer und Schlagzeuger Gerald Endstrasser improvisiert. Die feinfühlige musikalische Interaktion der drei Musiker erlaubt es, an spannenden Stellen zum spontanen Musizieren auszubrechen um sich später in den sangbaren Melodien der Themen gewohnt kraftvoll wiederzutreffen. Jedes Konzert entwickelt sich also innerhalb des musikalischen Konzepts der Band zu einem unvorhersehbaren Musikgenuss - die Freude an der Musik bleibt spürbar und hinterlässt einen bleibenden Eindruck auf das Publikum des international hochgeschätzten Trios. mehr
Maßgeblich beeinflusst von Django Reinhardts Musik, hat Gitarrist Denis Chang seine prägenden Jahre mit der Musik der größten Gipsy-Gitarristen wie Fapy Lafertin, Ritary Gaguenetti, Paulus Schäfer, Rindo Winterstein und Emmanuel Kassimo, um nur ein paar zu nennen, verbracht. Dabei entwickelte der junge Gitarrist Denis schnell seinen eigenen, von verschiedenen Stilen inspirierten Musikstil. Zu den wichtigsten Einflüssen zählen für Ihn Bach, Chopin aber auch George Benson und Michael Jackson. Auf seinem neuen Album „Deeper Than You Think“ interpretiert Denis Chang auf seine eigene unnachahmliche Weise Titel von Django Reinhardt über Edward Grieg bis hin zum namens gebenden Song von Joe Sample (George Benson, Gitarre) mehr